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Museumsbund Österreich

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Online Sammlung des Kunsthistorischen Museums Wien

Öffentliche Konsultation der EU zur Europeana

Europeana, die digitale Plattform Europas für das Kulturerbe, wird einer unabhängigen Bewertung unterzogen, um ihre künftigen Optionen zu bewerten. Das Ziel besteht darin, eine Reihe von Stimmen aus der Kultur, der Bildung, der Forschung und der Kreativwirtschaft sowie aus allen Mitgliedstaaten zu hören.

Die Konsultation endet am 14. Januar 2018.


Zugänglich- und Nutzbarmachung öffentlicher Daten

Die Wichtigkeit des Zurverfügungstellens und des breiten Nutzbarmachens von Daten aus öffentlichen Organisationen, wie es Museen überwiegend auch sind, wurde sowohl in der Digitalen Agenda der EU als auch in der Strategie Europa 2020 festgeschrieben.
Das 2013 erlassene Gesetz 2013/37/EU kommt nächstes Jahr in Revision. Anlass für eine Befragung, wie es um die Datennutzung in den öffentlichen Einrichtungen steht.
Victor Hugo, Blick auf Türme mit einem Stern im Himmel, Privatsammlung © Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien, René Stey Victor Hugo, Landschaft mit See, Ruine und Schloss, 1837,

Feder, braune Tusche laviert auf Papier, Musée des Beaux-Arts, Dijon, Donation Granville, DG 503, Foto: Dénes Józsa

Ausstellungstipp 1: 
Victor Hugo im Leopold Museum

Märchenhaft-düster: Rund 80 Blätter von Victor Hugo werden den Werken seiner vormodernen Vorgänger wie Alexander Cozens und William Turner gegenübergestellt.
Die von Ivan Ristić kuratierte Ausstellung Victor Hugo. Der schwarze Romantiker ist bis 15. Jänner 2018 im Leopold Museum zu sehen.

Ausstellungstipp 2:
Victor Hugo im Bruseum

Schattenwelt: Die von Roman Grabner kuratierte Ausstellung Nach der Dämmerung. Victor Hugo und Günther Brus nimmt eine Auswahl von Victor Hugos emblematischen und allegorischen Zeichnungen als Ausgangspunkt für einen Parcours durch den düsteren Kosmos von Günter Brus.
Noch bis 14. Jänner im Grazer Bruseum.
Christbaum, Schmuck und Weihnachtskrippen

Weihnachtsausstellung 1
Aufgeputzt im Diözesanmuseum Graz

Unter dem Titel Aufgeputzt und reich behangen zeigt die Weihnachtsausstellung des Diözesanmuseums Graz Weihnachtskrippen, historischen Christbaumschmuck und andere weihnachtliche Kostbarkeiten. Der Christbaum-schmuck stammt aus der Sammlung Ulrike Eberhart und ist neben einer Auswahl heraus-ragender Krippen aus der museumseigenen Sammlung zu sehen.

Weihnachtsausstellung 2
Traditionelle Krippen im Oö. Landesmuseum

Traditionelle Weihnachtskrippen und weihnacht-liche Darstellungen im Oö. Landesmuseum: Zu den Glanzlichtern der Ausstellung zählen eine barocke Kirchenkrippe aus Garsten mit beinahe lebensgroßen Figuren sowie auch eine mecha-nische Kastenkrippe aus Gmunden. Auch zu sehen eine Landschaftskrippe, bemalte Papierfiguren, Wachsfiguren in Glasstürzen, Hinterglasbilder, uvm.

Buchtipp: Kuratieren als antirassistische Praxis

Handbuch für Leichte Sprache

Das Buch Leichte Sprache. Sag es einfach. Sag es laut! von Nadja Al Masri und Luise Reitstätter gibt detaillierte Einblicke anhand eines Praxisbeispiels im Salzburg Museum und beleuchtet das Thema „Leichte Sprache“ und „Sprachliches und kulturelles Lernen“ durch Experteninterviews in einem erweiterten Kontext.
Übrigens: Aufgrund der positiven Rückmeldungen von Projektteilnehmer/innen wird das Projekt Leichte Sprache weitergeführt werden. Im März 2018 startet erneut ein Deutschkurs im Salzburg Museum.

>>> weitere Informationen

Buchtipp: Kuratieren als antirassitische Praxis

Die Publikation reflektiert Aufgaben, Strategien und Handlungsformen von Museen und Ausstellungen aus der Perspektive der postkolonialen Museologie sowie der kritischen Migrations- und Regimeforschung.
Orientiert auf Handlungsmacht und auf die Schnittstellen zwischen sozialen Konfliktfeldern und kuratorischen Praxen, nehmen die Autorinnen und Autoren das Verhältnis von Kämpfen für und gegen die Repräsentation von spezifischen Themen in den Blick. 
Hrsg. v. Natalie Bayer, Belinda Kazeem-Kamiński und Nora Sternfeld.

Wir freuen uns über neue Mitglieder ... … und auch neue Partnermuseen!

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Im Gegenzug erhalten Sie 3mal im Jahr unsere Zeitschrift neues museum und die mö-card, mit der Sie in über 290 Museen in Österreich, Liechtenstein und Südtirol freien Eintritt haben. 

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Wir informieren Sie gerne!

Musemspraxismuseumspraxis

NICHT VERGESSEN!
Verpflichtende Spendenmeldung ab 1. 1. 2017

Museen von „Körperschaften öffentlichen Rechts“ (Bundes-, Landes-, Gemeindemuseen et alii) und
Museen von anderen Rechtsträgern mit „überregionaler Bedeutung“ (siehe dazu entsprechende Verordnung) sind ab 1. 1. 2017 verpflichtet, die erhaltenen Spenden für die automatische Arbeitnehmerveranlagung beim Finanzamt zu melden.

Dazu wurde der Weg in die Gemeinnützigkeit erleichtert. Das Finanzamt Wien 1/23 prüft bei einem Privatmuseum anhand eines Fragebogens,


ob die Voraussetzungen für die steuerliche Begünstigung gegeben sind.

Die zugelassenen Museen werden sodann auf der BMF-Homepage in die Liste begünstigter Einrichtungen aufgenommen. 


Übrigens: Der Spendenbericht 2017 des Fundraisings Verband Austria (FVA) ist erschienen. >>> zum Download 

AUS- UND WEITERBILDUNGWeiterbildung

13. Dezember 2017

Opportunities and Pitfalls in Developing a National Museum in the 21st Century

Peggy Levitt im Gespräch mit Christiane Hintermann

Wien

Peggy Levitt ist Professorin für Soziologie am Wellesley College und Senior Research Fellow am Weatherhead Center for International Affairs der Harvard University und am Hauser Center for Nonprofit Organizations sowie Vizedirektorin der Transnational Studies Initiative in Harvard.

Ihr Buch Artifacts and Allegiances: How Museums Put the Nation and the World on Display wurde im Juli 2015 von der University of California Press veröffentlicht und bietet die Grundlage für das Gespräch und die Diskussion.

26./27. Jänner 2018

Erstes österreichisches Netzwerktreffen für digitale Expertinnen und Experten

Netzwerktreffen

Graz

Das Universalmuseum Joanneum veranstaltet das erstes Netzwerktreffen der österreichischen Bundes- und Landesmuseen zum Thema „Digitales“ in Graz.
Ziel ist es, eine Austauschplattform zu schaffen und Synergien zu bilden. Beim ersten Treffen werden Projekte und Erfahrungen ausgetauscht, außerdem wird die digitale Transformation von Museen diskutiert.

Programm

26. Jänner, 9 bis 18 Uhr
Begrüßung
# Vorstellungsrunde: Position, Aufgabenbereiche, grober Überblick abgeschlossener und laufender Projekte, interne/externe Kooperationen, Herausforderungen, etc.
# Detaillierte Präsentation eines digitalen Projektes wenn möglich von jeder Teilnehmerin/jedem Teilnehmer
# Im Anschluss: gemeinsames Abendessen

27. Jänner, 9 bis 18 Uhr
# Fortsetzung Präsentationen
# Diskussion zum Thema digitale Transformation und Strategie im Museum
# Gemeinsamer Besuch einer Ausstellung
# Open End + Netzwerken


Web: www.museumsbund.at
Email: info@museumsbund.at
Mobil: +43 676 6353248



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